Stadtentwicklung positiv beeinflussen und nicht verhindern!

Im Rahmen der Haushaltsberatungen zum Ende letzten Jahres haben die Freien Wähler – Bürger für Straelen einige Anträge eingebracht, die die Stadtentwicklung langfristig positiv beeinflussen sollten. Zu diesen Anträgen gehörte der Erlass einer Baumschutzsatzung, die adäquate Begrünung von Vorgärten sowie eine Auseinandersetzung mit den Standortfaktoren, die für Straelen besonders ausschlaggebend sind.

Der Straelener CDU-Mehrheit scheint aber nicht sehr viel an einer nachhaltigen und klimagerechten Stadtentwicklung zu liegen. Denn anders ist es nicht zu erklären, dass die CDU nun zum wiederholten Male die Einführung einer Baumschutzsatzung abgelehnt hat und auch das Gegensteuern betreffend der Steinvorgärten wird erst einmal auf die lange Bank geschoben. Nun könnte man dies als politisches Spielchen abtun, da man Anträge der Opposition grundsätzlich eher ablehnt.

Was aber dann noch bemerkenswerter ist, wenn in der Verwaltung zukunftsgerichtete Vorlagen erarbeitet und dem Ausschuss vorgestellt werden und diese dann von der CDU-Mehrheit einfach mal ohne jegliche inhaltliche Begründung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag vertagt werden. Dies betraf eine ca. 15 seitige Verwaltungsvorlage aus der Stadtverwaltung zum nachhaltigen und klimagerechten Bauen.

Diese hat die CDU doch allen Ernstes mit der Begründung abgelehnt, dass sie es nicht geschafft habe, diese Vorlage zu lesen und sich eine Meinung zu bilden.

„Manchmal stellt man sich doch die Frage, ob die CDU nicht will, nicht kann oder sogar andere Interessen dahinterstecken.“, so der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Michael Traurig.

Die Freie Wähler stellen sich nämlich die Frage, wem die Vertagung der Entscheidung einer solchen Vorlage zum nachhaltigen und klimagerechten Bauen bzw. die Ablehnung solcher Anträge nützt?

Denn die Frage der Freien Wähler – Bürger für Straelen, ob das Konzept der Stadtverwaltung zum nachhaltigen Bauen auch auf das Baugebiet an der Gemüseversteigerung Anwendung finden würde, wurde vom Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung, Bauen, Planen und Umwelt bejaht.

Im Umkehrschluss stellt sich die Frage, ob es der Projektgesellschaft nützt, wenn sie bei der Entwicklung und der Vermarkung des Baugebietes eben nicht an nachhaltige und klimagerechte Vorgaben gebunden ist?

Und wenn die Stadtwerke Krefeld (kurz SWK) vielleicht doch mit ihrer Idee durchkommen, eine zentrale Versorgung mit fossilen Energien zu errichten und die Bauherren gezwungen werden, diese Energie abzunehmen, anstatt auf regenerative und förderfähige Energieversorgung zu setzen, so wie es eigentlich Wille des Stadtrates ist.?
Wenn sich die CDU also zum Steigbügelhalter kommerzieller Interessen machen sollte, anstatt dem Wohle der Bürger zu dienen, würde dies tief blicken lassen.

#FreieWähler #BürgerfürStraelen #PolitikamPulsderBürger #AllesimgrünenBereich #AbernichtmitderCDU

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